Mitmensch (UN)BEKANNT

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Nah und doch so fern.

Ich will mehr wissen... Einblick haben...

Oft habe ich habe das Gefühl das Wort und das Thema Flüchtlinge vermenschlichen zu müssen, sei es in privaten Unterhaltungen oder im Netz. Das Wort Flüchtlinge trägt für viele kaum noch mitfühlende Emotion und ist zu einem oberflächlichen Begriff mutiert der Unbekanntes betitelt. Eigentlich unglaublich Makaber wenn man bedenkt, dass hinter jedem Flüchtling ein Mensch steht - ein Mensch mit einer Geschichte. Vermutlich eine Geschichte mit tragischen Erinnerungen und auch die Zukunft scheint ungewiss. 

Veränderung.
Ich selbst habe zum jetzigen Zeitpunkt wenig Einblick in den Tagesablauf eines Flüchtlings bei uns im Ländle. Eigentlich weiss ich auch nicht wie jemand nach Götzis oder doch nach Dornbirn kommt? Wie sieht das „Willkommen ist Österreich“ aus? Überwiegt ein Gefühl von Sicherheit im Moment der Ankunft? Es muss unglaublich viel Druck abfallen und doch ist noch lange kein Ende oder Ziel erreicht. Was sind persönliche Perspektiven und Erwartungen …oder Sehnsüchte? Heimweh? 

Lebensgeschichten.
Es wäre wertvoll einige dieser Geschichten hier vorstellen zu können. Ich hoffe auf schöne Erzählungen trotz dem grossen Leid. Flüchtlinge sollen ein Gesicht mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bekommen. Es ist Zeit die uns unbekannten Menschen bekannt zu machen. 

Last modified onDienstag, 22 September 2015 13:28
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